Mit einem Augenzwinkern...

Die bittere Wahrheit kommt aus der Hauptstadt

Von Thomas Schlichte

Aber auch das stimmt nicht ganz. Wieder einmal lebt uns der große Bruder USA etwas vor, was hier im Lande niemand zusagt. Oder finden sie es in Ordnung, dass der Mann zum Statisten degradiert wird?
Meine Anspielung zielt auf, der leidgeprüfte Mann ahnt es bereits, CAVEMAN.
Warum ist Rob Becker nicht schwul geworden? Oder was hat ihn dazu bewogen zu heiraten?
Man(n) weiß es nicht. Besser: bei der bloßen Überlegung was ihn zur Abschrift dieses Theaterstücks bewogen hat, fallen einem die letzten Haare der Tonsur auch noch aus.
Das Leben in Deutschlands Beziehungskisten hatte sich gerade normalisiert, schon stellt ein einziger Amerikaner alles wieder auf den Kopf! Gibt’s hier etwa irgendwo Öl?
Weiß der Mann denn überhaupt, was er im kleinen Deutschland damit anrichtet. Ein einziges Rechtfertigen – und das 24 Stunden am Tag.
Auf Wiedersehen an kleine Blumensträuße, die so manchen Fehltritt wett machten.
Unmögliches Aufstocken des Wortschatzes auf ca. 2500, um ein paar Worte der Reue ausdrücken zu können.
Einzige Gewinner dieser Entwicklung: das weibliche Geschlecht und die Kirche, deren Chef aber ein MANN ist!
Kirche als Gewinner? Ganz einfach: Buße rund um die Uhr...
So wie im Leben von Tom wird es nun vielen Männern gehen. Ein kleiner Streit, die Nacht vor der Tür und mangels Wortbatterien in Hülle und Fülle, wochenlange Buße.
Frauen und Männer – das passt einfach nicht. Gravierende Unterschiede sind nicht zu vertuschen. Schon in der Steinzeit wurde zwischen beiden nicht unbedingt outfittechnisch unterschieden, sondern anhand von Tätigkeiten. Der Mann ist der Jäger, während die Frau der Spezies der Sammlerinnen zugeordnet wird.
Auch hier gibt es einfache Beweise: Der Mann jagt der Anerkennung des Vorgesetzten gepaart mit einer erwünschten Gehaltserhöhung nach. Wo hingegen die Frau mit dem hart verdienten Geld des Mannes zum Sammeln aufbricht. Aber nicht von Pilzen, denn die Emanzipation verbietet heutzutage das Kochen, sondern von Schuhen.
Der Mann braucht einfach ab und an Ruhe. Sei es auch nur im Dasein seines besten Freundes:
Nein nicht etwa dem Penis, sondern dem Fernseher. Der Aufmerksamkeit diesem bedarf es nämlich höchster Konzentration. Man(n) will ja schließlich nichts verpassen.
Und dass das harte Arbeit ist erkennt man daran, dass Frauen mit der Fernbedienung auf Kriegsfuß stehen. In etwa so, als wenn SIE in der Stadt eine Frau sieht, die blöderweise genau das gleiche Kleid trägt.
Schon mal was von Massenware aus Asien gehört?
Aber unser allerliebstes Thema ist und bleibt der Sex. Auch hier ist es wie mit der Wortanzahl, aber nur umgekehrt. Was ich damit meine – ja richtig, Muskeln. Der Mann verrichtet alleine durch das Anspannen seiner Muskeln dabei soviel Arbeit, dass er nach DREI Minuten erst mal einen Winterschlaf halten muss!
Aber die Frau würde wohl selbst da noch REDEN wollen?! Was gibt’s da denn bitte noch zu diskutieren? Eva war schließlich damals auch nackt, d.h. es gab im Biounterricht keinen Grund über Mode zu quatschen. Und schon sind wir wieder beim JAGEN UND SAMMELN: während der Mann jagt, bis er die Beute erlegt (NEUDEUTSCH: die Frau flachgelegt) hat, sammelt die Frau mit bzw. in ihrem Körbchen ein paar Speere mehr, so dass sie dann quatschend über Vergleichswerte mit der besten Freundin philosophieren kann.
Philosophieren? Wir wollen nicht zu intellektuell werden: QUATSCHEN!


(C) 2010 - Alle Rechte vorbehalten

Diese Seite drucken