„Da ist man aus dem Staunen nicht mehr rausgekommen“. So lautete der einstimmige Tenor der zahlreichen Besucher beim großen Oldtimer- und Traktorentreffen in Salem-Grasbeuren. Edwin Herter und die „Bulldog-Freunde Bodensee“ hatten geladen – auch um das 25-jährige Jubiläum des Clubs zu feiern.
Von Thomas Schlichte
Sie kamen mit ihren Lieblingen von weit her, reisten mit Kind und Kegel an. Vom bayerischen Mindelheim bis zum schweizerischen Zürich, vom südbadischen Waldshut bis ins weit entfernte Norddeutschland. Alle kamen sie, um mit Edwin Herter und seinen „Bulldog- Freunden Bodensee“ zu feiern. Und das gleich doppelt. Denn in Grasbeuren stand nicht nur das große dreitägige Treffen für Oldtimer und Traktoren im Vordergrund, sondern vielmehr auch das 25-jährige Jubiläum des Clubs. Rund um das Grundstück der Baumaschinen Herter sah man zahlreiche Traktoren und Landmaschinen, Fahrzeuge und Motorräder in der Sonne um die Wette funkeln. Auch einen Teile- und Flohmarkt hatte es gegeben. Edwin Herter hatte sein Museum geöffnet, gewährte seltene Einblicke in seine Traktorensammlung, stellte mit und seinen fleißigen Mitstreitern Maschinen, Motoren und seine 35 Tonnen schwere Dampfmaschine aus. An drei Tagen – von Freitag bis Sonntag – gab es hinter Salem aus verschiedensten Jahrzehnten einiges zu erleben und zu entdecken. Dabei spielte das Alter der Beobachter keine Rolle – sie alle konnten sich mit ausgestellten Raritäten identifizieren oder fühlten sich an eigene Besitztümer erinnert. In der Halle, im Museum und draußen auf der Wiese zwischen den Traktoren wurde gefachsimpelt, geschraubt und gestaunt und das bis in den Sonntagabend hinein, am dem ein gelungenes 25. Jubiläum der Bulldog-Freunde zu Ende ging, von dem die Liebhaber von „altem Eisen“ noch lange träumen werden.
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