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GMNTP
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Interview mit Pauline auch im Internet bei GNTM
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http://gntm2010.blogspot.com/2010/04/pauline-afaja-im-interview.html
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Wetten, dass...? Modelcasting: Reportage
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Von der Schulbank direkt zu Heidi – Pauline aus Friedrichshafen macht’s
Ein internationales Top-Model zu werden, davon träumen viele junge Frauen. Pauline Afaja aus Friedrichshafen hat es geschafft, sie nimmt ab heute an „Germany’s Next Top Model“ teil. Die 19-jährige Schülerin setzte sich bei der Stadtwette von Wetten dass...? in der Messe Friedrichshafen durch – Heidi Klum hatte die dunkelhaarige Schönheit selbst ausgewählt.
Von Thomas Schlichte
Samstagabend, Messe Friedrichshafen. In der Rothaus-Halle moderieren Thomas Gottschalk und Michelle Hunziker gerade die Sendung „Wetten, dass...?“ an, empfangen Top-Model Heidi Klum als ersten Gast. Im Foyer Eingang West sind zur gleichen Zeit einige hübsche junge Damen zu sehen, schick gemacht, die Abendrobe sitzt. Aufgeregtes Getuschel überall, die Startnummern angeheftet. Zurück in die Halle: Thommy verliest die Stadtwette, möchte einem Mädchen aus der Region ihren Traum von einer möglichen Model-Karriere erfüllen. Heidi Klum und ihr Jury-Kollege Qualid Ladraa (Q) wählen das Schönste, was der Bodensee zu bieten hat, für ihre Show „Germany’s Next Top Model“ (GNTM) aus. Michelle Hunziker schaut vorbei, interviewt die eine oder andere Bewerberin. Das Gekreische wird immer lauter, „kuck mal, da ist ja...“ So manche Schaulustigen erkennen Freundinnen, Schulkameradinnen, Bekannte, die in drei Runden vor Heidi Klum und Q über den Laufsteg stolzieren. Digitalkameras blitzen ohne Ende, Mobiltelefone klingeln im Akkord. Schulter nach hinten, Bauch rein, Brust raus – der Blick sitzt. Heidi und Q tuscheln, das deutsche Top-Model scheint begeistert. Die Aufregung bei den rund 30 Mädels ist groß, zehn von ihnen dürfen in die Show – eine von ihnen erhält das Ticket für die nächste Runde mit den 35 ausgewählten Damen von GNTM. Zu diesem Zeitpunkt ahnt Pauline noch nicht, dass sie es sein wird. Ein bisschen schüchtern wirkt die dunkelhaarige Schönheit, die gestern noch brav die Schulbank drückte. Dass die besten drei Models alle aus Friedrichshafen sind zeigt, dass es hier nicht nur gute Äpfel und leckeren Wein gibt. Pauline, Giannina und Katrin – sie alle stehen nach der Show fassungslos und immer noch von Kameras umringt bei ihrem Anhang. Das ist unglaublich, ich kann es nicht fassen“, sagt Katrin. „Unser Hund war schon einmal in der Schwäbischen Zeitung.“ Er hat es nicht zu einer Modelkarriere gebracht, sein „Frauchen“ ist hübscher. Sie bekommt in der Sendung sogar von Heidi Klum und Thomas Gottschalk die Haare gemacht. Zwei Meter weiter steht Giannina, völlig aufgelöst und mit zittriger Stimme: „Ich wohne nur 500 Meter von hier. Meine Mutter hat mir davon erzählt. In dem Fall hat es sich für mich gelohnt.“ Während der Sendung war die blonde Dame der Expertin aufgefallen: „Meine Freundin neben mir sagte ‚Gina, Gina, du’ – ich konnte das nicht glauben.“ Zurück zur Siegerin, der völlig verdutzten Pauline. Die Blumen in der Hand, der Blick umherschweifend. Immer noch auf der Suche nach der Antwort, was ihr gerade widerfahren ist. Freitag Schule, Samstag „Wetten, dass...?“, jetzt auf großer Reise? „Top, die Wette gilt“.
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Modelcasting bei "Wetten dass…?"
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Der Entschluss steht – Pauline Afaja lebt ihren Traum
FRIEDRICHSHAFEN (tms) - Gemischte Gefühle dürfte nicht nur Pauline Afaja haben. Auch die Meinungen über ihre Wahl zur Teilnehmerin an „Germany’s Next Topmodel“ (GNTM) bei „Wetten dass…? sind geteilt. Die 19-jährige Schülerin stellt sich dem Abenteuer, verabschiedete sich bereits gestern an ihrer Schule von Mitschülern und Freunden.
Ausbrechen; den Alltag hinter sich lassen, ein Abenteuer wagen – davon träumen viele. Besonders junge Menschen haben diese Sehnsucht. Pauline Afaja aus Friedrichshafen hatte das eigentlich nicht vor, vergangene Woche drückte sie an der Droste-Hülshoff-Schule – auch EG genannt – noch brav die Schulbank. Die 19-Jährige war auf dem besten Weg ihr Abitur in Angriff zu nehmen, bis Thomas Gottschalk mit seiner TV-Show „Wetten dass…?“ am Samstagabend in der Messe Friedrichshafen gastierte. Pauline Afaja saß zu der Zeit gerade mit ihrer Familie daheim vor dem Fernseher, als „Thommy“ die Stadtwette vorlas. Zusammen mit seinen Gästen, Heidi Klum und Qualid Ladraa – genannt Q –, suchte Gottschalk das Schönste, was Friedrichshafen zu bieten hat für Heidi Klum’s Casting-Show auf Pro Sieben. Junge Damen mit Model-Ambitionen, ab 16 Jahren, mindestens 1,76 Meter groß und mit „Persönlichkeit“, wie Q einforderte. Eine von ihnen sollte es in die Sendung schaffen. Pauline haderte, zögerte und grübelte. „Soll ich oder soll ich nicht“, mag sie sich immer wieder gedacht haben und wurde schließlich von ihren Eltern überredet. Drei Stunden später hat das dunkelhaare Mädchen die Konkurrenz hinter sich gelassen, darf bei GNTM mit einer Wildcard mitmachen. Gestern meldete sich Pauline von der Schule ab, ist für drei Monate befreit. Reden darf sie nicht, aber träumen. Von einem Leben im Blitzlichtgewitter, irgendwo zwischen New York, Paris, Los Angeles oder Mailand – raus in die weite Welt, rauf auf die Bühnen und Laufstege der Modewelt.
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GNTM-Finale 2010
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Alisar steht in der Jurygunst ganz oben
And the winner is: Alisar Ailabouni. Die 21-Jährige aus Mattighofen (Österreich) ist „Germany's Next Topmodel“. Die gebürtige Syrerin setzte sich beim Finale in der Kölner Lanxess Arena gegen Hanna Bohnekamp und Laura Weyel durch. Mit dabei war auch Pauline Afaja aus Friedrichshafen. Sie musste das Feld als Sechste räumen.
Aus Köln berichtet Thomas Schlichte
„Unsere Top-Drei kann sich wirklich sehen lassen“, sagte Marketing-Agent Qualid „Q“ Ladraa in der bis unter die Decke gefüllten Lanxess Arena in Köln. 15 000 Menschen wollten live mit dabei sein, wenn „Modelmama“ Heidi Klum ihr nächstes „Germany's Next Topmodel“ kürt. Im Finale standen die 21-jährige Alisar, die 18-jährige Hanna und die 23-jährige Laura, die ihren vermeintlichen Heimvorteil nicht nutzen konnte. Vermeintlich auch deshalb, weil der Blondschopf mit den stechend blauen Augen aus Düsseldorf stammt – Köln und Düsseldorf, das Verhältnis der beiden Rheinmetropolen ist bekanntlich nicht gerade unkompliziert – und das nicht nur, wenn es um Bier geht. Das Finale wurde live auf Pro 7 ins Fernsehen übertragen, so dass es in den Werbepausen einiges zu tun gab. Heidi Klum wurde frisch frisiert, gepudert und bekam Anweisungen. „Q“ und Mitjuror, Fotograf Kristian Schuller, wedelten auf dem Sofa mit ihren Karten. Es war heiß, sehr heiß sogar, sicher auch wegen der unzähligen perfekt gestylten Frauen und jungen Damen im weiten Rund der Halle. „Gesehen und gesehen werden“ – selbst sie Jüngsten zeigten auf dem Laufsteg, dass sie „das Zeug dazu haben“. Das bewiesen auch die Showacts wie Kylie Minogue, Monrose und Katy Perry, die eine perfekte Bühnenshow ablegten. Ebenso, wie Laufsteg-Coach Jorge Gonzalez, der auf seinen High Heels besser und runder lief, als manch anderer es in Turnschuhen täte. Es schien, als hätte der Kolumbianer noch nie ein anderes Schuhwerk besessen. Hier und da blitzten Kameras, im Backstage-Bereich mischte TV-Moderatorin Charlotte Engelhardt die Riege der hübschen Damen auf. Unter ihnen auch Pauline Afaja. Die 19-jährige Schülerin aus Friedrichshafen musste als Siebte gehen, hatte aber mit den 16 anderen noch einmal einen gemeinsamen Auftritt. Die Damen spazierten in glitzernden Outfits über den Catwalk, stellten sich in der Reihenfolge ihres Ausscheidens auf. Besonders großen Jubel erntete dabei Louisa, die als Fünftletzte gehen musste. Auf der Leinwand flimmerten immer wieder tolle Momente der Staffel, im Publikum waren die Fanlager klar verteilt. Für einen Vorschlag der besonderen Art sorgten die Anhänger von Miriam. „Germany's First Action Model“ sollte die groß gewachsene Stuntfrau werden. Eine tolle Körperbeherrschung brauchten auch die anderen Mädels, denn die eine oder andere kam leicht ins straucheln, Luisa musste beim so genannten „Live-Walk“ sogar kurz „Platz nehmen“. Umgehauen hat es schließlich Alisar Ailabouni. Als sie um 23.05 Uhr ihr Bild auf der Titelseite der deutschen „Cosmopolitan“ sieht, lässt sich die schüchterne Dunkelhaarige fallen. „Ich habe immer versucht, die Jurykritik anzunehmen und an mir zu arbeiten. Das möchte ich der ganzen Welt zeigen“, sagte Alisar vor der Show. Das wird sie – mit einem 400 000 Euro dotierten Werbevertrag in der Tasche. „C&A“, „Maybelline Jade“ und „Gillette Venus“ – sie haben ihre Nachfolgerin für Sara Nuru, die Vorjahresgewinnerin, die mit den anderen Siegerinnen am Catwalk in der ersten Reihe saß, gefunden. Und Pauline? Sie zischte mit den anderen ab – zur Aftershow-Party ins Maritim.
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Pauline zeigt sich beim Finale
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...noch einmal auf dem Laufsteg
Pauline Afaja hat beim Finale von „Germany’s Next Topmodel“ in der Lanxess Arena zu Köln noch einmal gezeigt, was sie drauf hat. Vor dem Rückflug nach Friedrichshafen sagt die 19-Jährige, dass sie erst einmal die Schule fertig macht.
Von Thomas Schlichte
Flughafen Köln-Bonn, kurz vor dem Start. Die Passagiere warten auf ihren Flieger an den Bodensee mit der Flugnummer 4U 238. Der Airbus A319 hat Verspätung, kommt aus Verona in Italien. Rechts neben Gate C 50 beginnt der „Duty Free Catwalk“, eine Art Einkaufmeile. Doch was heißt da neben, nein direkt im Gate herrscht plötzlich ein Hauch von Modelwelt. Schüchtern und etwas müde, tief in Gedanken versunken sitzt sie da – Pauline Afaja. Die 19-jährige Schülerin aus Friedrichshafen will nach Hause zurück an den Bodensee. Am Donnerstagabend noch in der feinen Abendrobe, gestern vor dem Abflug in Jeans und karierter Bluse, die Haare brav zusammen gebunden. Rückblick: Beim Finale von „Germany's Next Topmodel“ in der Kölner Lanxess Arena hat auch die Häflerin noch einmal einen Auftritt auf dem Laufsteg gehabt. „Es war ein tolles Gefühl, sich noch einmal präsentieren zu können“, sagt Pauline. Zusammen mit ihren 13 Mitstreiterinnen meisterte die Sechstplatzierte (diesen Platz erreichte sie gemeinsam mit Leyla) vor 15 000 Zuschauern den Gang über den Catwalk, unterstützte die „Top-Drei“ um Alisar Ailabouni, Hanna Bohnekamp und Laura Weyel. Bis auf einen kleinen Wackler hatte die 19-jährige nichts verlernt, ihr Ausrutscher vor ein paar Wochen – als sie auf dem Hintern Platz nehmen musste – schaffte es sogar in die Highlights der fünften Staffel. „Einige hatten Schwierigkeiten, manche sind sogar hingefallen“, lachte die junge Dame gestern darüber. „Es lag also an der Bühne und nicht an mir.“ Bevor alle 17 Kandidatinnen im glitzernden Abendkleid die Bühne betraten, hieß es üben, üben und noch einmal üben. Bis auf Pauline und Leyla, die lieber im Backstage-Bereich gemeinsam mit TV-Moderatorin Charlotte Engelhardt im neuen Topmodel-Magazin blätterten. Als Alisar nach knapp drei Stunden Sendezeit auf Pro 7 endlich als Siegern feststand, trafen sich alle Mädels mit der Jury um Heidi Klum, Kristian Schuller und Qualid „Q“ Ladraa auf der Bühne. „Ich muss zugeben, dass Hanna meine Favoritin war, sie hat sich gut präsentiert“, analysiert Pauline ihre Eindrücke. Es wurde gedrückt, gescherzt und gelacht – sowie über die vergangenen drei Monate zwischen München, Kapstadt, New York, San Francisco, Los Angeles und Mailand gefachsimpelt. Und das auch auf der Aftershow-Party im Maritim am Heumarkt – bis in den frühen Morgen. Und was kommt dann? „Es wird Angebote geben“, ist Pauline Afaja felsenfest überzeugt. „Aber erst einmal werde ich die Schule fertig machen und – wenn’s geht – nebenbei weitermodeln.“ Bevor Pauline in den Flieger stieg, erfüllte sie erste Autogrammwünsche und ließ sich mit einem Fan ablichten. Julius Kunz aus Tettnang strahlte und bedankte sich artig.
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