FDP Ausflug nach Europa

Michael Theurer: „Ich bin für ein Europa mit Zukunft“

Straßburg - Einen interessanten bildungspolitischen Ausflug nach Europa haben Mitglieder, Freunde und Förderer der FDP Bodenseekreis sowie des FDP Kreisverbands Ravensburg ins französische Straßburg unternommen. Im Europa-Parlament wurden die 50 Gäste um Hans-Wetzel (MdL), Kreisrat Daniel Gallasch sowie stellv. Vorsitzender FDP Nördliches Schussental Kai Andreas Lehmann von FDP-Politiker Michael Theurer empfangen und durch das futuristisch wirkende und in Glas gefasste Gebäude geführt. Theurer, der seit 2009 im Europa-Parlament sitzt, betonte in seinem rund 30-minütigen Vortrag die Wichtigkeit einer starken Europäischen Union. In Zeiten, in denen der wirtschaftliche Aufschwung in China mit einer Bevölkerung von 1,3 Milliarden Menschen immer größer werde, sei ein starkes Europa mit etwa 500 Millionen Einwohnern umso wichtiger. Der 44-jährige studierte Volkswirt aus Tübingen ist es gewohnt kräftig anzupacken, setzte bereits von 1995 bis 2009 als Oberbürgermeister von Horb am Neckar seine Wünsche und Ideen durch, die er von 2001 bis 2009 auch als Mitglied des baden-württembergischen Landtags in Stuttgart vorschlug und durchsetzte. „Der eine denkt vor, der andere nach“, scherzte Michael Theurer, der 13 Wochen im Jahr im französischen Straßburg und 30 Sitzungswochen im belgischen Brüssel für ein starkes Europa politisch aktiv ist. Im Plenum sitzt Theurer auf Platz 822, repräsentiert zusammen mit Dr. Silvana Koch-Mehrin – die Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments ist – die FDP Baden-Württemberg im vereinten Europa. Nach dem gemeinsamen Fototermin und einem kurzen Abstecher auf die Besuchertribüne, ging es für die 50 Besucher um Wetzel, Gallasch und Lehmann mit jede Menge tollen Eindrücken im Gepäck zurück an den Bodensee, wo alle drei bis zum 27. März im Wahlkampf gefordert sind. Unterstützung gab es für Hans-Peter Wetzel, den Michael Theurer „für einen absoluten Fachmann“ hält, dem man „getrost seine Stimme geben“ könne. Nach dem Abstecher nach Straßburg zählt jetzt die Arbeit an der oberschwäbischen Basis.

Thomas Schlichte



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