Thomas Welz - Volleyball
TV Rottenburg: Interview Thomas Welz
Am Samstag, 27. Dezember 2008, kommt es ab 20 Uhr in der Paul-Horn-Arena in Tübingen zum schwäbischen Duell in der Volleyball-Bundesliga zwischen dem TV Rottenburg und dem VfB Friedrichshafen. Dabei wird sich der Meister und Pokalsieger auswärts mächtig strecken müssen, um seine Favoritenrolle in Rottenburg nach zuletzt ungewohnt schwächeren Partien zu unterstreichen. 3100 Zuschauer werden erwartet, für das Duell stellte der TVR zusätzliche Stehtribünen bereit. Thomas Schlichte hat sich mit TVR-Zuspieler Thomas Welz unterhalten.
tom: Seit Saisonbeginn zeigt eure Mannschaft zumeist zwei Gesichter. Zu Hause demonstriert ihr Stärke und habt Teams wie Moers und Düren geschlagen. Auswärts lasst ihr die Punkte fast immer brav liegen – warum ist das so?
Thomas Welz: Wenn wir das gewusst hätten. Aber das hat sich inzwischen ja zum Glück etwas gelegt. Wir haben zuletzt dann doch die zwei wichtigen Auswärtsspiele gegen Wuppertal und Gießen/Hildesheim gewonnen – was natürlich enorm wichtig war.
tom: Was macht dich zuversichtlich, dass ihr auch gegen den VfB Friedrichshafen die Punkte in der Paul-Horn-Arena für euch behaltet?
Welz: Wir gehen ohne große Erwartungen in dieses Spiel. Wir haben nichts zu verlieren – der VfB natürlich sehr viel. Auch hoffen wir auf die Unterstützung unserer Fans – es ist abzusehen, dass bis zu 3000 Zuschauer kommen. Da sind wir einfach extra motiviert.
tom: Der VfB hatte zuletzt in der Bundesliga einige Mühe und musste gerade international teilweise bittere Niederlagen einstecken. Liegt genau darin eure große Chance?
Welz: Vor zwei Jahren als der VfB die Champions League gewonnen hat, lief auch nicht immer alles rund. Aber es stimmt: Nur wenn der VfB nicht in Bestform ist, haben wir eine kleine Chance.
tom: Bist du beim Aufeinandertreffen mit deinem Ex-Klub überhaupt noch nervös oder ist das für dich „nur“ ein Spiel wie jedes andere?
Welz: Natürlich ist das immer etwas besonderes. Nervös in dem Sinne bin ich aber nicht. Ich freue mich eher mehr, als auf andere Spiele.
tom: Was macht dich zuversichtlich, dass es am Saisonende dieses Mal für den Klassenerhalt im Volleyball-Oberhaus reichen wird?
Welz: Unser doch recht ausgeglichene Kader und unsere momentan gute Ausgangsposition, die wir uns jetzt bisher erarbeitet haben.































